Verkehrswende jetzt!!

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Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer steuert mit Vollgas in die Klimakrise. Bürgerinnen und Bürger können sich am Samstag in der Osnabrücker Fussgängerzone an der Diskussion beteiligen und Maßnahmen zu zukunftsgerechter Mobilität bewerten.

 (Osnabrück, 28.05.2019) Diese Woche zeigt sich, ob Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) beim Klimaschutz liefern kann. Wenn am Mittwoch das Klimakabinett tagt, muss der Verkehrsminister ein Paket an Maßnahmen auf den Tisch legen, mit dem er den CO2-Ausstoß im Verkehr schnell und deutlich senkt. Ein Fünftel der deutschen Klimagase in Deutschland stammen aus dem Verkehr – Diesel und Benziner pusten jede Sekunde fünf weitere Tonnen klimaschädliches CO2 in die Luft. „Der Verkehr ist heute das Sorgenkind beim Klimaschutz“, sagt Tobias Demircioglu von Greenpeace Osnabrück. „Verkehrsminister Scheuer darf schnell wirkende Maßnahmen wie eine E-Auto-Quote nicht länger ausbremsen. Die Verkehrswende muss heute beginnen.“

Wie sich die Menschen eine gute und klimafreundliche Verkehrspolitik vorstellen, fragen Greenpeace-Aktivistinnen und Aktivisten am Samstag, dem 1. Juni 2019 auch in Osnabrück (Fussgängerzone/Große Straße)  Ab 14 Uhr Uhr können Passanten Punkte vergeben für Maßnahmen wie „autofreie Innenstädte“, „keine Neuzulassungen für Diesel und Benziner ab 2025“ oder „kostenloser Nahverkehr“. Strafpunkte sammeln die Aktivisten für umstrittene Aussagen von Andreas Scheuer zu Themen wie einem Tempolimit auf Autobahnen. Das Motiv zur Greenpeace-Umfrage zeigt den Verkehrsminister, der Deutschland „mit Vollgas in die Klimakrise“ steuert. Die bundesweiten Resultate des Verkehrs-Votings wird Greenpeace dem Verkehrsminister zukommen lassen.

Den öffentlichen Raum gerecht verteilen

Deutschland braucht eine Verkehrswende weg von klimaschädlichen Verbrennungsmotoren hin zu einer sauberen und effizienten Mobilität. "Obwohl wir uns sicher, schnell und komfortabel fortbewegen wollen, stecken wir fest – auf überfüllten Autobahnen, in verstopften Städte und verstaubten Verkehrskonzepten. Der öffentliche Raum muss gerechter verteilt werden, "so Greenpeace-Sprecher Tobias Demircioglu. Für den Schutz des Klimas und lebenswerte Städte fordert Greenpeace deutlich mehr Investitionen in Bus, Bahn und sichere Radwege. Ab dem Jahr 2025 sollten nur noch abgasfreie Autos neu zugelassen werden dürfen.

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