"Schick's mir nicht!!"

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"Stoppen Sie die Kaputtmacher, Frau Ministerin!"

(Osnabrück, 09.07.2018) Am kommenden Donnerstag, dem 12.07.2018 ab zirka 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr sammelt die Umweltschutzorganisation Greenpeace (Gruppe Osnabrück) in der Fussgängerzone Große Straße in Osnabrück Unterschriften für ein "Ressourcenschutzgesetz". Hintergrund: Der Onlinehandel, allen voran Marktführer Amazon, lässt im großen Stil neuwertige Elektronik, Kleidung, Möbel und andere Waren vernichten - sowohl Ladenhüter als auch zurückgesendete Artikel. Erschreckende 30 Prozent der Retouren im deutschen Onlinehandel gelangen nicht wieder in den direkten Verkauf, obwohl sie voll funktionstüchtig sind. Irrsinigerweise ist es für die Händler billiger, professionelle Kaputtmacher zu engagieren, als die Waren neu zu verpacken oder zu verschenken.

"Das ist eine gewaltige Verschwendung, denn diese Dinge werden mit viel Aufwand hergestellt. Für jedes Produkt werden knappe Ressourcen verbraucht, Treibhausgase ausgestoßen, oft auch die Umwelt mit giftigen Chemikalien belastet und Arbeitskräfte ausgebeutet," so Greenpeace-Sprecher Tobias Demircioglu. Greenpeace fordert daher von Bundesumweltministerin Svenja Schulze sich dafür einzusetzen, dass Unternehmen verpflichtet werden, die Mengen ihrer vernichteten Waren zu veröffentlichen. Des weiteren sammeln wir Unterschriften für ein Vernichtungsverbot für alle neuwertigen und gebrauchsfähigen Waren.

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