Zurück in die Zukunft?

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Was bedeutet moderne Mobilität für Osnabrück? Diese und weitere Fragen beantworteten Ehrenamtliche der Greenpeace-Gruppe Osnabrück den interessierten Bürgerinnen und Bürgern bei einer Info-Aktion am 2.9. in der Fußgängerzone in Osnabrück.

Passend zum Wahlkampf, bei dem die Parteien mit dem "Dieselgipfel" das Thema Luftverschmutzung in Städten gerne von der Agenda gewischt hätten, holten Greenpeace-Aktivisten die Angelegenheit zurück ins Bewusstsein der Öffentlichkeit: Mit einem Banner mit der Aufschrift "Diesel - Wie krank ist das denn?" machten die Aktivisten deutlich, dass die beim Dieselgipfel verhandelten Lösungen noch lange nicht ausreichen, um die Luftqualität in den Städten im geforderten Maß zu verbessern. Fahrverbote in Großstädten sind nach wie vor nicht ausgeschlossen. Hier in Osnabrück bedarf es einiger Maßnahmen mehr als alleine die Sperrung des Neumarktes für den Autoverkehr, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Selbst darum liefert sich unser Oberbürgermeister aber ein Kräftemessen mit dem Rat der Stadt.

Besondere Brisanz bekommt die Angelegenheit auch durch die Klageandrohung der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Weil Osnabrück seit Einführung der Umweltzone in schöner Regelmäßigkeit die von der EU vorgegebenen Stickoxid-Grenzwerte überschreitet, soll geklagt werden. Die DUH beklagt systematisch alle Städte, die die Grenzwerte um mehr als 10 Prozent überschreiten, bei Osnabrück sind es rund 20 Prozent.

Welche Antworten hat der Oberbürgermeister auf die Frage, was er effektiv tun will, um die Gesundheit von uns Bürgern zu schützen? Wir sind gespannt.

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