"Diesel: Wie krank ist das?"

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(Osnabrück, 12. Juni 2017) Unter dem Motto "Diesel: Wie krank ist das denn?" demonstrierten Greenpeace-Aktivisten der Gruppe Osnabrück kürzlich an der Lotter Straße gegen Lärm und Abgase.

Die Aktivisten positionierten sich in zwei Gruppen an der Ecke Lotter Str./Am Kirchenkamp und hielten jeweils stadtein-und stadtauswärts Schilder mit der Aufschrift "Tempo30 - Klimaschutz" hoch. Die Schilder hatten die Form eines Herzens und sollten darauf aufmerksam machen, dass 30 km/h in der Lotter Straße wie auch überall sonst in der Innenstadt die angemessene Geschwindigkeit ist. Denn: Viele nachteilige Faktoren des motorisierten Individualverkehrs werden durch Tempo 30 positiv beeinflusst. Es ist möglich, dass der Verkehrsfluss sich verstetigt und die Kapazität der Straßen steigt. Auch der Lärm wird spürbar reduziert.

Hier in Osnabrück waren die Reaktionen der Autofahrer, die bei Rotphasen an der Ampel halten mussten, unterschiedlich. Manche zeigten uns mit erhobenem Daumen ihre Zustimmung, wenige andere zeigten uns erbost den Mittelfinger. Mit wenigen Passanten - vornehmlich Radfahrer und Fussgänger - kamen wir ins persönliche Gespräch. Die Reaktionen dieser Verkehrsteilnehmer waren durchweg positiv auf unserer Seite. "Die Politik muss endlich handeln und der heiligen Kuh Autoverkehr den Rücken kehren. Wir wollen mehr Lebensqualität statt immer mehr Autos," so Greenpeace-Verkehrssprecher Jan Wichmann. Diese Aktion war Teil der bundesweiten "Mobilitätskampagne" von Greenpeace.

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